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Warum glauben Sie nicht an Anzeigen – Wirkung? Weil Print durch sein niedriges Budget seine Wirkung kaum je beweisen kann. Dabei wirkt Print – Werbung genauso schnell und „verkäuferisch“ besser als die „ewigen“ TV – Spots. Und das bei meistens geringeren Kosten!1
Werbung durch Printmedien haben Wirkung. Und das efektiver als jedes andere Medium. Im Vergleich zu Fernsehn, Internet und Radio ist Print kein flüchtiges Medium. Radio und Fernseher sind heutzutage ein Nebenbeimedium. Radio wird während der Autofahrt gehört und dient zum Zeitvertreib. Ebenso beim Kochen, Putzen, Aufräumen, Baden usw.. Der Fernseher löst mittlerweile das Radio als Nebenbeimedium ab. Er wird angeschalten und einfach „laufen gelassen“, während man seine tägliche (Haus)Arbeit verrichtet.
Print wirkt jedoch anders. Wenn man eine Zeitschrift, Zeitung, oder ein Prospekt in die Hand nimmt, liest man den Artikel, das Interview bewusst. Neben, über, unten, rechts daneben oder gar in der Mitte des Artikels wird dann die Werbung platziert, nicht selten seitenfüllend zwischen den Artikeln. Doch wie wirken die Anzeigen auf uns, wenn wir um die Werbung „herumlesen“?
Das hängt von zwei Faktoren ab: Zum Einem ist es die Konzentration des Lesers. Wenn der Leser sich sehr stark auf den Artikel fixiert, wird er wenig bis gar nicht von den Farben der Werbung abgelenkt. Zum Anderen ist es das menschliche Auge selber, welches uns auf die Werbung zieht. Der Mensch besitzt nur einen geringen scharfen Sichtbereich, der sich auf einen Radius von ca. 3% beschränkt. Der Rest, den wir als „scharf“ meinen zu sehen, betrifft nur Informationen, die das Gehirn zu einem verständlichen Bild zusammensetzt. Wenn der Leser dann den Artikel liest, wird sein Auge (3% scharfen Sehens) für Bruchteile von Millisekunden auf die bunte Werbung gezogen, weil das Gehirn die wichtigen Umgebungsinformationen benötigt, um ein Bild zu erzeugen. Somit weiß der Leser am Schluss des Artikels was ungefähr in der Werbung zu sehen war. Waren diese „Randinformationen“ interessant, geht der Leser nach dem Artikel auf die Printanzeigen ein. Er fängt an, diese zu vergleichen und wichtige Werbeinformationen abzuspeichern.
„Das Pfund Zwiebel beim Aldi für nur 0,99€! Das muss ich mir merken“.
Studien der PrintSells - Kampagne2 zielten darauf hinaus, zu belegen, dass die Käufer von Publikumszeitungen, Magazinen oder sonstigen Heften Werbung erwarten und Printanzeigen gerne gesehen werden. Natürlich muss hier auch gesagt werden, dass die Zeitschriften und Magazine sich zu einem Großteil über die Werbung finanzieren!
Weiter belegt auch die Print Position der Horizont, das neun von zehn Befragten die Werbung intensiv durchzulesen. 80% der gesamt befragten ab 14 Jahren sagten sogar, dass sie manche Prospekte aufbewahren, um sie Freunden oder Familienangehörigen zu zeigen.
Jene, die die Prospekte aufbewaren vergleichen Artikel mit denen aus anderen Prospekten.
Print wirkt also - und das so gut, wie kein vergleichbares Medium. Sie erreicht jede Schicht. Hat eine der höchsten Responserate, wirkt auf vier unterschiedliche Arten und das zu den besten Zeiten.
(1) Zitat von Erwin Ephron, einer der bekanntesten Mediendenker und Berater unserer Zeit. Mehr unter http://www.ephrononmedia.com/ Zitat aus www.reichlundpartner.com/docudb/psfile/doc/81/Rechtschre3da178f5445d1.pdf (2) http://www.printsells.org/documents/presskit_ge.pdf
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